Aug 07

Die Face-to-Face-Kommunikation ist die ursprünglichste Form der Kommunikation und erhielt ihren Namen in der Wirtschaft. Vor allem bei Verhandlungen oder wichtigen Verkaufsgesprächen, wird die Face-to-Face-Kommunikation trotz vieler neuer alternativer Kommunikationswege (Internet, Telefon, Videokonferenz u. ä.), in den meisten Fällen bevorzugt.

Der Grund liegt in den zahlreichen Signalen der Körpersprache, die das Gespräch indirekt lenken und beeinflussen. Zudem geben sie dem Gegenüber, Aufschluss über den Gemütszustand des Verhandlungspartners. Spezielle Trainings ermöglichen es, Signale bestmöglich zu unterdrücken und dem Gegenüber somit wenige Angriffsflächen anzubieten.

Aug 05

Als Gadget wird eine Beigabe beziehungsweise ein kleines Geschenk in einer Werbezuschrift bezeichnet. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Kugelschreiber, Schokolade oder Bonbons.

Der Sinn eines Gadgets ist es, die Aufmerksamkeit des Empfängers auf sich zu ziehen und nicht in der Masse von Werbezuschriften unterzugehen. Gadgets sind daher häufig auch mit dem Logo oder dem Namen der Firma versehen. So wird ein zusätzlicher Werbeeffekt erzeugt. Erhältlich sind Gadgets meist nur in großen Mengen und nur bei bestimmten Herstellern, die sich auf die Anfertigung kundenspezifischer Kleingeschenke spezialisiert haben.

Aug 03

Die Halbwertzeit ist ein Begriff aus dem Direktmarketing. Bei einer Werbeaussendung oder Umfrage, die die Möglichkeit zur Antwort bietet, werden diese oft zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten von den Empfängern retourniert. Um diese Zeit nicht abwarten zu müssen, wird mit der so genannten Halbwertzeit gearbeitet. Diese beruht auf der Theorie, dass spätestens zwei Tage nach dem Eingang der höchsten Anzahl an Antworten, rund 50 Prozent aller erwarteten Antworten eingegangen ist.

Durch die Verdopplung der ausgewerteten Ergebnisse der empfangenen Antworten kann auf das Gesamtergebnis geschlossen werden.

Jul 31

Die DAGMAR-Formel ist ein Modell aus dem Bereich der Marktpsychologie und beruht auf dem Grundsatz, dass die unterschiedlichen Marketingmaßnahmen nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem auch kommunikative Ziele verfolgen müssen.

Demnach sollte jedes Werbemittel nach der Zielgruppenerreichung, der Zielgruppenaufnahme, dem Kundenverständnis, der Speicherung und dem damit vermittelten Gefühl, hinterfragt werden. Nur wenn sämtliche Punkte positiv beantwortet werden können, wird das Werbemittel oder das Marketingwerkzeug auch positiv auf den weiteren Erfolg des Produkts einwirken.

Ins Leben gerufen wurde die DAGMAR-Formel im Jahre 1967 von Russell H. Colley, einem amerikanischen Werbeforscher. Ihren Namen erhielt die DAGMAR-Formel vom Buch „Defining Advertising Goals for Measured Advertising Results“, welches Anfang der sechziger Jahre von Colley geschrieben veröffentlicht wurde.

Jul 27

Als Deckungsbeitrag/DB wird der Faktor bezeichnet, der im Rechnungswesen bei der Kosten- und Leistungsrechnung ermittelt wird. Er ist das Endergebnis des erzielten Erlöses minus der anfallenden Kosten. Der Deckungsbeitrag ist somit der Beitrag, der die Kosten abdeckt. Die Ermittlung dieses Deckungsbeitrages wird anhand einer Deckungsbeitragsrechnung für die Gesamtmenge, wie auch für das einzelne Produkt verwendet. D.h. bei der Herstellung eines Produktes, wird der Deckungsbeitrag auf die Gesamtmenge des Produktes erstellt und danach auf das einzelne Produkt an sich noch einmal berechnet. Die Formel hierfür ist simple und ergibt sich schon aus dem vorgehenden Text:

  • DB = E – vK
  • DB = Deckungsbeitrag
  • E = Erlös
  • vK = variable Kosten

Da die Produktion eines bestimmten Produktes oftmals nicht auf eine Stückzahl begrenzt werden kann, muss zur Ermittlung des Deckungsbeitrages eine Zeitspanne gewählt werden, die bei der Berechnung mit berücksichtigt wird. D.h., es wird berücksichtigt, wie viele Produkte in einer Zeit X produziert werden können.

Wenn es zu einem positiven Deckungsbeitrag in der Berechnung kommt, kann das Ergebnis zur Deckung der Kosten eingesetzt werden. Natürlich kann die spätere Deckung vom errechneten Ergebnis abweichen. Diese Abweichung wird dann dem Gewinn hinzugerechnet.

Sind zu viele variable Kosten angefallen, kann das Ergebnis auch negativ ausfallen. Somit ist kein Deckungsbeitrag vorhanden. In einem solchen Fall kommt es zu einem Verlustgeschäft.


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