Jan 21

Das Networking ist eine Marketingtechnik beim Vertrieb von Produkten.

Sie ist in sehr starkem Maße abhängig von einer funktionierenden Vertriebsstruktur, dem sogenannten Network, oder auch Netzwerk, die wiederum von den Networkern, also Vertriebspartnern des Unternehmens und deren engagiertem Arbeiten lebt.

Denn im Networking geht es nicht um Massen und deren Ansprache, sondern der Networker baut sich sehr individuell einen Kundenkreis und auch sein eigenes persönliches Vertriebssystem auf.

Dabei kann er sich räumlich auf sein Einzugsgebiet beschränken und die Kunden direkt anfahren und besuchen. Denn der eigentliche Verkauf, meist auch mit der Produkt-Vorstellung und Erklärung, findet beim Networking üblicherweise in den Räumen des Kunden statt.

Heutzutage kann es jedoch auch sein, dass ein Networker sich seinen Kundenstamm über eine Homepage regional unabhängig aufbaut. Dies gilt natürlich auch für die Anwerbung neuer Vertriebler.

Für den Networker sollten seine Kunden an erster Stelle stehen, denn sie sind es, die ihm Provisionen bringen. Darüber hinaus ist es für ihn elementar wichtig, dass sie mit dem Produkt und dem Verkäufer zufrieden und von ihm überzeugt sind, denn so werden sie leichter bereit sein, sich selbst anwerben zu lassen, um wiederum selbst zu Networkern des Unternehmens zu werden und eigene Umsätze zu generieren.

Denn beim Networking ist nicht nur der direkte Verkauf von Produkten wichtig, sondern auch und in besonderem Maße der Ausbau der Vertriebsstruktur. Dies ist auch der Grund, warum üblicherweise der selbständige Networker vom Unternehmen zwei Typen von Provisionen ausgezahlt bekommt. Einerseits die direkte Verkaufsprovision und andererseits die Provision für die Anwerbung neuer Vertriebspartner.

Jan 09

Der Begriff Inkasso wurde in der Betriebswirtschaftslehre geprägt und beschreibt Handlungen, die die  Geltendmachung von Zahlungen im Namen des Gläubigers bei Schuldnern durch Dritte  beschreiben.

Da für Gläubigerfirmen das Einfordern von offenen Forderungen beim Kunden zeit-, kostspielig und personalintensiv sein kann, gehen viele Unternehmen, vor allem dann, wenn sie viele Außenstände haben, dazu über, einem speziell zugelassenen Inkassobüro die Arbeit des Eintreibens der Forderungen zu übertragen. Dieses Büro tätigt dann alle außergerichtlichen  Unternehmungen, die der Eintreibung der Forderung dienen.

Das Betreiben und Überwachen von Beitreibungsmandaten ist zeitintensiv und teuer. Vergibt der Gläubiger das  Inkassomandat fremd,  entstehen dadurch zwar auch Kosten, aber diese lassen sich dann beim Schuldner leichter geltend machen. Denn er ist auch verpflichtet, für entstandene Kosten durch das Einzugsverfahren aufzukommen.

Meist tritt der klassische Inkassofall auf. Der Gläubiger erteilt einem Anwalt, in Form eines Inkassobüros, den Auftrag, eine bestimmte Forderung in seinem Namen geltend zu machen. Dabei bleibt er selbst Inhaber der Forderung, er benutzt also lediglich den Service dieses Büros zur erfolgreicheren und wirtschaftlicheren Durchsetzung seiner Forderung.

Es kann aber auch vorkommen, dass es zu einer Geltendmachung von Forderungen in eigenem Namen kommt. Hier, bei der so genannten Inkassozession, tritt der ursprüngliche Gläubiger seine Forderung an den Zessionar ab, damit er sie geltend macht. In einem möglichen Prozess nimmt dann der Zessionar, also das Inkassobüro, seine Stelle ein. Bei Erfolg übergibt er dem Gläubiger dessen Forderung abzüglich seiner Servicekosten.

Als weitere Form des Inkassos kann auch eine Vollabtretung der Forderungen an das eintreibende Büro getätigt werden. Dieses kauft dann dem Gläubiger die bestehenden Forderungen zu einem vereinbarten Preis ab und wirtschaftet mit dem verbleibenden Risiko, ob er die Forderung eintreiben kann oder nicht.


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