Um Gesetzmäßigkeiten aus dem Empfehlungsmarketing zu beschreiben, reichen völlig eindeutige und verständliche Sätze. Dies gilt auch, wenn die Frage beantwortet wird: “Was ist mit “Offenem Volumen” gemeint?” Das Multi-Level-Marketing kennt seiner Bezeichnung nach mehrere Ebenen, über die hinweg geworben bzw. vermarktet wird. Auf diesen Ebenen befinden sich verschiedenrangige Vertriebspartner eines Herstellers. Jedoch kann man in diesem Netzwerk (daher der Name Network Marketing) “Abteilungen” feststellen, die für sich selbst jeweils einen bestimmten Umsatzbetrag ergeben.
Genau an dieser Stelle setzt die Bezeichnung “Offenes Volumen” als sprachliches Symbol für einen Geldbetrag an, der nur in einer Gruppe erwirtschaftet werden kann. Nämlich gemeint sind wahlweise die folgenden Zusammenhänge:
(a) Wie hoch ist der Umsatz, der einem “qualifizierten” Vertriebspartner zugeordnet werden kann? Welchen Betrag “spielen” die ihm zugeordneten nicht qualifizierten Vertriebspartner innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ein?
(b) Was für ein Umsatzvolumen erzielt die Gruppe, die aus Vertriebspartnern sowie Kunden besteht, mit ein- und derselben Managerbindung?
(c) Wie hoch ist genau das Umsatzvolumen, von welchem ein Manager Differenzbonus erhält? Dies wird nach österreichischem Gebrauch der Sprache auch mit dem Begriff des “Restvolumens” angedeutet.
Pay-Line ist ein Begriff aus dem Empfehlungsmarketing. Das Multi-Level-Marketing kennt seinem Begriff nach zahlreiche Stufen, über die hinweg vermarktet bzw. geworben wird. Auf diesen Stufen befinden sich mit unterschiedlichem Rang zählende Vertriebspartner eines Herstellers. Jedoch kann in diesem Netzwerk (deshalb der Begriff Network Marketing) von “hierarchischen” (das heißt von oben nach unten verlaufenden) Zahlungs-Linien (eben: “Pay”-Lines) die Rede sein.
Von “Linien” ist die Rede, die die Provisionszahlungen eines Vertriebspartners logisch begründen. D. h.: Wie viele Ebenen sind im Vergütungsplan vorgesehen? (So “lang” kann die “Pay”-Line gedacht werden.) Wie viel Umsatz ergeben alle Verkäufe, die vom Vertriebspartner selbst und von den ihm untergeordneten Verkäufern getätigt werden (s. “Offenes Volumen”).
Die untergeordneten Verkäufer wiederum bestehen nicht nur aus jenen, die der Vertriebspartner selbst angeworben hat, sondern es ist hier auch die Rede von den nachgeordneten, nämlich denen, die wiederum durch die Verkäufer angeworben wurden (s. “Downline”). Die “Pay”-Line bezeichnet somit einen Geldfluss, der (“von unten nach oben kommend”) über mehrere “Generationen” hinweg den Vertriebspartner (die “Abteilungsspitze” erreicht).
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