Mai 16
Hochschulen und Kammern befassen sich schon länger mit der Untersuchung von Network Marketing (Empfehlungsmarketing oder auch Multi Level Marketing genannt). Die Industrie- und Handelskammer Stuttgart beispielsweise informiert über die speziellen Formen der Laienwerbung, und an der Universität Münster lehrt das Institut für Netzwerk Marketing und Handelsmanagement von D. Ahlert die zielgerichteten Anwendung von Empfehlungsmarketing. An der FH Worms hat M. Zacharias 10/2002 zwei Studien zum Thema Network Marketing vorgelegt.
6 von 10 untersuchten Network Marketing-Unternehmen beschäftigten 10.000 Mitarbeiter weltweit, 4 von 10 zwischen 20.000 und über 200.000, welche nebenberuflich tätig sind als freie Mitarbeiter. Network Marketing Unternehmen verzichten somit auf eine großflächige eigene Marktkommunikation von der Herstellerseite und benutzen diese eingesparten Mittel für Provisionsausschüttungen. 44 Prozent der Empfehlungsmarketing-Unternehmen erwirtschaften dabei Jahresumsätze von 50 und 250 Mio. EUR.
Der US-amerikanische Verband „Direct Selling Association“ oder kurz DSA, an dem mehr als 200 MLM-Unternehmen angeschlossen sind welche über 90 % des gesamten Multi Level Marketing Umsatzes erwirtschaften, hat auf seiner Website ebenfalls statistische Zahlen über Network-Marketing in den USA veröffentlicht. So sind 99,9 Prozent aller Networker selbständige Händler. 12,7 % sind hauptberuflich Networker und investieren dafür mehr als 30 Std. in der Woche, während 87,3 % nebenberuflich als Networker tätig sind. 82,2 % der Networker sind Frauen und nur 17,8 % Männer, 76 % der Networker sind verheiratet.
Quelle: Wikipedia
Mai 05
Der Unternehmensverband Direktvertrieb e. V. (UVDV) hat in seiner Stellungnahme vom 22.04.10 die vermehrt aufkommenden Abwerbung von Networkern kritisiert. Grade Unternehmen in der Pre-Launch Phase würden einzelne Networker bis hin zu gesamten Vertriebsstrukturen abwerben und so erheblichen Schaden anrichten. Nach Ansicht des UVDV wäre dies einer der Gründe für den Imageverlust.
Durch selbst formulierte Grundsätze, wollen die 15 Mitglieder des Verbandes eine “ethische Verpflichtung” eingehen um dem entgegenzuwirken.
Mär 16
Mit bedauern müssen wir immer wieder feststellen, das Interessenten uns darauf ansprechen, das Empfehlungsmarketing ein Schneeballsystem ist. Nur die Ersten verdienen Geld und den letzten beißen die Hunde.
Auch viele Internetseiten setzen Vermutungen in die Welt, wie Sie wo und mit welchen Mitteln feststellen können wann es sich um ein Schneeballsystem handelt. Die Betreiber dieser Webseiten wissen anscheinend mehr als ein seriöses Unternehmen, welches seine Marketing-Struktur auf Empfehlungsmarketing über ein Vertriebsnetz ausgelegt hat, permanent erfolgreich ist, mit Business Awards ausgezeichnet wurde und von öffentlichen Stellen empfohlen wird.
Es wird nicht umsonst, immer wieder betont, dass jeder der Empfehlungsmarketing betreiben möchte, auch automatisch Kunde wird und Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs bezieht. Diese Verbrauchsgüter können entweder zum Eigenbedarf verwendet oder als Probe für den neuen Kunden verwendet werden der empfohlen wird. Wenn dann noch ein hochwertiges Produkt vertrieben wird, wie in unserem Fall, generiert das Vertriebsnetz permanente Umsätze und auch der Letzte in der Struktur, der sich auch wieder neu Kunden suchen kann, verdient selbstverständlich mit.
Es gibt zwei Gruppen aus denen das Vertriebsnetz besteht:
- Die erste Gruppe sind die Empfehler, die aus dem Antrieb Geld zu verdienen neue Kunden suchen, die Ihrerseits auch wieder den Antrieb haben Geld zu verdienen und auch neue Kunden suchen.
- Die zweite Gruppe, sind tatsächliche Verbraucher, die die Produkte aus Überzeugung hinsichtlich der Qualität und des Nutzens beziehen. Es sollte an dieser Stelle nochmals hervorgehoben werden, das die Produkte im Empfehlungsmarketing nicht im Discounter oder Onlineshop bezogen werden können.
Im seriösen Empfehlungsmarketing werden Sie niemals an Verträge oder Investitionen gebunden sein!
Ihre Meinung sollten Sie sich erst bilden, wenn Sie auch selbst Erfahrung gesammelt haben. Die die alles negativieren, sind meist die, die es im Empfehlungsmarketing zu nichts gebracht haben oder es noch nie versucht haben.
Feb 28
Mit Bannerwerbung Geld verdienen ist als äußerst fraglich zu bewerten. Immer vorausgesetzt, dass nicht nur 100 Euro im Monat verdient werden soll. Um mit Bannerwerbung Geld zu verdienen muss beachtet werden, dass die Webseite auf der die Bannerwerbung geschaltet wird, hohe Besucherzahlen aufweist, damit beim Bannerabruf die entsprechenden Preise für Einblendung oder Klicks vergütet werden können. Mit einer Seite ohne Besucher können Sie kein Geld verdienen. Richtig Geld verdienen geht anders.
Weiterhin sollte beachtet werden, dass eine mit Werbung vollgestopfte Webseite für den Besucher abschreckend wirkt. Ein Besucher will Informationen auffinden und nicht mit ungewollter Werbung überflutet werden. Daher werden Sie auf bekannten Seiten fast keine Fremdwerbung finden…
Feb 28
Marktforschung ist ein beliebtes Mittel um Geld zu verdienen. Sie melden sich einfach bei dem entsprechenden Portal an und erhalten ab und zu Einladungen an Studien teilzunehmen. Wer sich schon einmal angemeldet hat, wird ähnliche Erfahrungen wie wir gemacht haben.
Nach einer Test-Anmeldung erhielten wir die ersten Studieneinladungen. Im Vorfeld einer Studie wurde uns mitgeteilt, wie viel Geld wir bei der Beantwortung verdienen. Hocherfreut darüber, das für einen zehn minütigen Fragebogen 5 Euro verdienen sollten, machten wir uns daran die ersten Fragen zu beantworten. Nach ca. 3 Fragen wurden wir plötzlich aus dem System geworfen, da wir den Anforderungen an die Zielgruppe nicht entsprechen würden. Ein Einzelfall dachten wir, aber es lief bei weiteren 9 Studieneinladungen genauso.
Ergebnis: 1 Stunde vergeudet ohne Geld zu verdienen!
Und die Moral von der Geschicht: Im Empfehlungsmarketing passiert sowas nicht.