Beide Vertriebsformen basieren auf einer persönlicher Empfehlung. Sie unterscheiden sich jedoch in einigen wesentlichen Punkten.
Im Direktvertrieb verkauft ein Unternehmen seine Dienstleistungen oder Produkte direkt an den Endverbraucher. Ohne Wiederverkäufer oder Zwischenhändler.
Im Network-Marketing hingegen erfolgt der Vertrieb der Produkte über freiberufliche bzw. selbständige Berater an Endkunden. Diese Berater können dabei Wiederverkäufer bzw. Zwischenhändler sein. Eine reine Vermittlerposition der Berater ist auch möglich.
Der Direktvertrieb setzt ausschließlich auf versierte Außendienstler eines Unternehmens, die nicht selbstständig sind.
Berater im Network-Marketing stellen ein wachsendes Vertriebsnetz aus selbstverantwortlichen und somit selbstständigen Vermittlern bzw. Wiederverkäufern dar. Im Verhältnis dazu ist die Anzahl der Außendienstler im Direktvertrieb gering. Deshalb können die Kosten des Vertriebssystems im Direktvertrieb niedriger ausfallen. Das Unternehmen muss jedoch die Vertriebsmitarbeiter in jedem Fall entlohnen, ob Dienstleistungen oder Waren verkauft werden oder nicht.
Die Networker hingegen werden nur dann bezahlt, wenn eine Dienstleistung oder ein Produkt verkauft wird.

