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Die DAGMAR-Formel ist ein Modell aus dem Bereich der Marktpsychologie und beruht auf dem Grundsatz, dass die unterschiedlichen Marketingmaßnahmen nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem auch kommunikative Ziele verfolgen müssen.

Demnach sollte jedes Werbemittel nach der Zielgruppenerreichung, der Zielgruppenaufnahme, dem Kundenverständnis, der Speicherung und dem damit vermittelten Gefühl, hinterfragt werden. Nur wenn sämtliche Punkte positiv beantwortet werden können, wird das Werbemittel oder das Marketingwerkzeug auch positiv auf den weiteren Erfolg des Produkts einwirken.

Ins Leben gerufen wurde die DAGMAR-Formel im Jahre 1967 von Russell H. Colley, einem amerikanischen Werbeforscher. Ihren Namen erhielt die DAGMAR-Formel vom Buch „Defining Advertising Goals for Measured Advertising Results“, welches Anfang der sechziger Jahre von Colley geschrieben veröffentlicht wurde.

Als Deckungsbeitrag/DB wird der Faktor bezeichnet, der im Rechnungswesen bei der Kosten- und Leistungsrechnung ermittelt wird. Er ist das Endergebnis des erzielten Erlöses minus der anfallenden Kosten. Der Deckungsbeitrag ist somit der Beitrag, der die Kosten abdeckt. Die Ermittlung dieses Deckungsbeitrages wird anhand einer Deckungsbeitragsrechnung für die Gesamtmenge, wie auch für das einzelne Produkt verwendet. D.h. bei der Herstellung eines Produktes, wird der Deckungsbeitrag auf die Gesamtmenge des Produktes erstellt und danach auf das einzelne Produkt an sich noch einmal berechnet. Die Formel hierfür ist simple und ergibt sich schon aus dem vorgehenden Text:

  • DB = E – vK
  • DB = Deckungsbeitrag
  • E = Erlös
  • vK = variable Kosten

Da die Produktion eines bestimmten Produktes oftmals nicht auf eine Stückzahl begrenzt werden kann, muss zur Ermittlung des Deckungsbeitrages eine Zeitspanne gewählt werden, die bei der Berechnung mit berücksichtigt wird. D.h., es wird berücksichtigt, wie viele Produkte in einer Zeit X produziert werden können.

Wenn es zu einem positiven Deckungsbeitrag in der Berechnung kommt, kann das Ergebnis zur Deckung der Kosten eingesetzt werden. Natürlich kann die spätere Deckung vom errechneten Ergebnis abweichen. Diese Abweichung wird dann dem Gewinn hinzugerechnet.

Sind zu viele variable Kosten angefallen, kann das Ergebnis auch negativ ausfallen. Somit ist kein Deckungsbeitrag vorhanden. In einem solchen Fall kommt es zu einem Verlustgeschäft.

Das Direktmarketing ist eine Vertriebsform, bei dem das Unternehmen entweder mit Hilfe von so genannten Call Centern arbeitet oder häufig komplett auf eigene Verkaufsräume und Vertriebseinrichtungen verzichtet.

Die Kunden werden dabei entweder mit Hilfe von Call Centern direkt per Telefonanruf kontaktiert, erhalten also Informationen, Beratung und Support zum Produkt über die Call Center Mitarbeiter und auch der Verkauf findet direkt am Telefon statt.

Eine andere Form des Direktmarketings ist der Einsatz von Beratern, die das komplette Marketing im Hause des Kunden stattfinden lassen.

Genau, wie beim Multi Level Marketing findet also die Verkaufstätigkeit in den Räumlichkeiten des Kunden statt, wird jedoch von nicht selbständigen Repräsentanten des Unternehmens durchgeführt.

Der Direktvertrieb ist in erster Linie der Verkauf von Dienstleistungen oder Produkten an den Verbraucher.  Der Vertrieb erfolgt direkt vom Hersteller an den Endkunden. Ein Zwischenhändler wird nicht eingesetzt. Der Verkauf erfolgt meist durch selbstständige Handelsvertreter/-innen die den Status von Berater/-innen einnehmen. Wichtig ist hierbei der persönliche Kontakt. Die beiden bekanntesten Direktvertriebs-Unternehmen sind Tupperware oder Vorwerk. Diese Unternehmen gehören der  WFDSA an, welche weltweit den Direktvertriebsverhaltensstandard definiert.

Als Downline werden im Multi Level Marketing die von einem Sponsor geworbenen Kunden bezeichnet, da diese grafisch betrachtet in der “Baumansicht” unter ihm eingeordnet werden. Sie werden auch als Strukturniedere bezeichnet. Die Downline bezieht alle Ihre Informationen von Ihren Sponsoren (Upline). Die Downline wächst idealerweise permanent und vergrößert Ihren Umsatz exponentiell. Jede Downline wird durch die Anwerbung von neuen Kunden automatisch zur Upline.

Im Multi-Level-Marketing, das auf einer hierarchisch aufgebauten Struktur von Vertriebsmitarbeitern für ein Unternehmen beruht, werden Kommissionen für erzielte Umsätze direkt und indirekt erzielt.

Direkt, wie in anderen Vertriebsstrukturen, bei denen ein angestellter Vertreter Ware an den Einzelhandel oder an den Endverbraucher verkauft, und indirekt, indem Vertriebspartner, die der Partner selbst angeworben hat, wiederum Umsätze für das Unternehmen erzielen.

Beim Multi-Level-Marketing gibt es hierbei jedoch einige grundlegende Unterschiede. Erstens sind die Vertriebspartner üblicherweise keine Angehörigen des Unternehmens, sondern freie Mitarbeiter, die zwar im Namen des Unternehmens dessen Artikel vertreiben, aber eigenständige Partner sind. Üblicherweise zahlen sie eine Art Einstiegsgebühr, um das Recht zu erwerben, mit Materialien des Unternehmens in dessen Namen aufzutreten.

Zum Zweiten besteht ihre Tätigkeit nicht nur im Vertrieb der Ware des Unternehmens, sondern auch zu einem großen Teil darin, neue Vertriebspartner anzuwerben und für das Unternehmen unter Vertrag zu nehmen.

 Meist kümmert sich der übergeordneten Vertriebspartner innerhalb einer so genannten Downline, also der Linie der hierarchisch von diesem direkt oder indirekt angeworbenen Vertreter, um deren Ausbildung und Einarbeitung, um diesen einen erfolgreichen Start in ihre neue Tätigkeit zu ermöglichen. Dafür sind sie aber auch prozentual an den Provisionen beteiligt, die ihre Downliner, also die Vertriebspartner, die unter ihnen in der Hierarchie stehen, erzielen.

Als Downliner gelten hierbei alle aktiven Vertriebspartner, die vom übergeordneten Vertriebspartner direkt angeworben wurden, aber auch die Aktiven, die wiederum von diesen vertraglich verpflichtet wurden. Diese Beteiligung an der Provision reicht dann bis in eine vorher vertraglich festgelegte Ebene hinunter. Dies ist häufig die fünfte Ebene, sofern alle Downliner aktive Vertriebler sind. Erzielt ein Downliner keine Umsätze, so wird er bei der Betrachtung ausgelassen, und die Vergütung erreicht dann die nächste tiefergelegene Ebene.