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Eine ABC-Analyse wird dazu verwendet, herauszufinden, welchen Anteil einzelne Produkte oder Produktgruppen am Gesamtumsatz eines Unternehmens haben. Um eine Analyse aufzustellen, ist es zuerst notwendig, die Umsätze der unterschiedlichen Produkte oder Produktgruppen zu ermitteln und vorzubereiten. Anschließend wird anhand dieser Umsatzzahlen eine Grafik erstellt. Die Datenquelle ist in diesem Fall der Umsatz. Das umsatzstärkste Produkt wird als A-Produkt definiert. Dieses gilt als Umsatzträger und sollte im Mittelpunkt von Werbe- und Marketingmaßnahmen stehen.

Als B-Produkt wird jenes Produkt bezeichnet, das den zweitgrößten Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens hat.

Das C-Produkt ist das umsatzschwächste Produkt und sollte wenn möglich aus dem Sortiment genommen werden. Das Ziel der ABC-Analyse ist es, das B-Produkt mit gezielt eingesetzten Marketingwerkzeugen im Umsatz so zu stärken, dass es künftig in die Gruppe der A-Produkte eingeordnet werden kann.

Akquisition ist heute ein gängiger Prozess auf den internationalen Märkten geworden. Wer noch die Zeitungsmeldungen der Übernahmeschlacht zwischen VW und Porsche im Kopf hat, weiß, was für eine bedeutende Rolle die Akquisition einnimmt und mit welchen Kosten und Risiken sie verbunden ist. Die kleine Porsche Group wollte das größere Konkurrenzunternehmen VW übernehmen, verhob sich allerdings in der Finanzierung und wurde somit im Gegenzug von VW geschluckt.

Und nichts anderes ist Akquisition, nämlich die Übernahme von Unternehmen, indem man die Kontrolle über dessen wirtschaftliche Aktivitäten gewinnt. So wie internationale Konzerne mit vielen Wirtschaftszweigen zum Trend geworden sind, ist auch die Akquisition Teil des modernen Wirtschaftslebens. Außerdem wird auch im Wirtschaftsleben die Neukundengewinnung als Akquisition bezeichnet.