Okt 28

Der Begriff Peoples franchise wird im Allgemeinen dazu benutzt, Network Marketing Vertriebspartner zu generieren, die einen vergleichbaren Status wie Franchiser haben.

Dabei wird die Aufnahmegebühr in die Vertriebsstruktur als Franchise-Gebühr verstanden, das heißt, der Franchise-Nehmer hat, als freier Unternehmer, die Möglichkeit, den Markennamen und die Firmenfarben des Franchise-Geber-Unternehmens zu nutzen.

Es sind auch Peoples Franchise Modelle bekannt, in denen der Franchise-Nehmer einen monatlichen oder jährlichen Betrag entrichten muss, um den Namen und die Werbemittel des Franchise-Gebers nutzen zu dürfen. Er arbeitet dann jedoch ansonsten frei, das heißt, er bezieht Produkte entweder vom Franchise-Geber oder auch von deren Zulieferfirmen, um sie eigenverantwortlich zu vermarkten.

Okt 26

Der Party Plan ist eine Methode, Produkte direkt zu vermarkten, indem eine soziale Veranstaltung ausgerichtet wird. Diese Veranstaltungen werden dabei dazu genutzt, die Waren vorzustellen und auszuprobieren. Sie finden in zumeist häuslicher Atmosphäre statt und nehmen hierdurch auch die so genannte Schwellenangst, die Interessierte häufig davon abhält, ihnen unbekannte Fachgeschäfte und Spezialgeschäfte zu betreten.

Durch den Party Plan werden einige, in erster Linie soziale Aspekte eingesetzt, die dabei helfen, eine flache Management-Hierarchie einzusetzen und bei einer hohen Handelsspanne und niedrigen Strukturprovisionen gute Umsätze zu erzielen.

Umsatz steigernd wirken dabei in erster Linie die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung, die gegenseitige Animation der Teilnehmer untereinander, die meist aus Freunden und Verwandten der Person bestehen, die die Verkaufsparty ausrichtet, und natürlich der Exklusivcharakter, den die Produkte dadurch erhalten, dass sie nicht oder zumindest nicht in gleicher Qualität und mit dem gleichen Label in Geschäften erhältlich sind.

Diese Veranstaltung wird jedoch nicht vom Verkäufer der Produkte ausgerichtet, sondern von einem seiner Kunden, der als Gastgeber fungiert. Als Anreiz für den Gastgeber einer solchen Party werden meist ein Gastebergeschenk, eine Umsatzprovision oder auch ein Geschenk, gekoppelt mit einer Umsatzbeteiligung eingesetzt.

Der Party Plan ist seit den frühen 1950er Jahren bekannt, in denen er durch Browne Wise für den Hausartikelwaren-Hersteller Tupperware® entwickelt wurde.

Der Spaßfaktor, gekoppelt an professionellen Kundenservice, sind die Hauptfaktoren, die diese Marketing Form derart erfolgreich machen.

Der weitaus größte Anteil an Verkaufsrepräsentanten ist weiblich, was sowohl durch die Art der Verkaufsveranstaltung, aber in erster Linie natürlich auch durch die Warengruppen, die bei solchen Partys angeboten werden, erklärt wird.

In erster Linie werden auf diesen Veranstaltungen folglich auch Haushaltsartikel, Wohnaccessoires, Kosmetik, Kleidung, Schmuck und Dessous angeboten.

Okt 24

Die Firma Amway ist eine derjenigen, die seit Jahrzehnten im Empfehlungsmarketing besteht. Um ihre Erlaubnis als Organisation des Network Marketing im Jahre 1979 von den Behörden der USA zu erhalten, musste ein Regelwerk vorgelegt werden. Hier musste Amway niederlegen, warum man sich als Firma eindeutig von illegalen Schneeballsystemen unterscheide.

Somit definierte Amway schriftlich gegenüber den USA als für sich geltendes Prinzip des Multi-Level-Marketing, jeder Mitarbeiter habe jeden Monat an zehn neue Kunden Verkäufe zu tätigen und dies nachzuweisen. Jedoch wusste man auch damals über die rein theoretische, aber kaum machbare Beschaffenheit dieses Paragrafen und verlangt es tatsächlich nicht in dieser strikten Grundsätzlichkeit von seinen Mitarbeitern.

Okt 22

Als Provision werden in Vertriebssystemen allgemein Vergütungen bezeichnet, die von einem Vertriebs-Unternehmen an einen Verkäufer gezahlt werden, der für das Unternehmen Umsätze erzielt hat.

Beim Multi Level Marketing erweitert sich dieser Begriff, indem Provisionen nicht nur für Umsätze gezahlt werden, die der Vertriebspartner selbst erzielt hat, sondern auch für Umsätze, die durch Vertriebspartner erwirtschaftet werden, die durch ihn angeworben wurden, oder wiederum durch einen von ihm selbst angeworbenen Vertriebspartner, also in 2., 3. oder x-ter Ebene.

Die Höhe der Provisionen richtet sich dabei in aller Regel nach den Regelungen, die im Vergütungsplan festgehalten sind. Häufig sind sie auch in der Spanne zwischen Bezugs- und Abgabepreis des Produktes enthalten.

Okt 20

Was macht Network Marketing zuverlässig und lohnend? Darauf gibt es eine eindeutige Antwort: Jeder Vertriebspartner hat die Möglichkeit, sich im Laufe seiner Mitarbeiterschaft hochzuarbeiten. Das heißt, jeder kann durch entsprechenden Einsatz die Position seines Vorgesetzten (im Multi-Level-Marketing: “Sponsor”) übernehmen.

Jede Position im Empfehlungsmarketing ist damit verbunden, dass man auch – völlig automatisch – an den Gewinnen jener Vertriebspartner mitverdient, deren Sponsor man selbst ist. (Diese Vertriebspartner “unter” einem Sponsor formen dessen “Downline”, der Gewinn, den der Sponsor erhält, ohne selbst tätig zu werden, nennt man “passives Einkommen”.)

In den Downlines einzelner Organisationen des Network Marketing werden bestimmte, nämlich höhere Positionen nur ein einziges Mal vergeben. Hat ein Vertriebspartner namens B. nun so viele Kunden geworben, dass er laut Richtlinien so “gut” ist, wie sein Sponsor namens A. sein sollte, wird B. automatisch in der Rangliste nach oben befördert (er macht einen Schritt in die Upline) und übernimmt den Posten von A.

Geschieht eine solche Beförderung, wird nun A. kein passives Einkommen mehr aus der Tätigkeit von B. erhalten können. Dieses (bisherige) passive Einkommen kann hier als “Bonus” betrachtet werden, der nun für A. “wegbricht” und entsprechend im Englischen (wie auch in der deutschen Fachsprache) als “Break-Away-Bonus” bezeichnet wird.

Auf diese Weise wird im seriösen Multi-Level-Marketing gewährleistet, dass sich unter den Mitarbeitern auch ein internes Wettbewerbsgeschehen vollzieht. Die im Regelwerk festgeschriebene und allen gleichermaßen gestellte Aussicht, regelmäßig und zuverlässig bei einem bestimmten Quantum an Arbeitsleistung “Gehaltserhöhungen” zu erhalten, zeigt sich auch in der angestrebten Kundennähe, dem Erwerb von Kommunikationskompetenz und der Einhaltung von Fairness bei der direkten Tätigkeit des einzelnen Vertriebspartners. Denn jedermann weiß auch hier: Die Stabilisierung von Kundenvertrauen ist die beste Art von Werbung und diese wiederum dient der Beförderung in der Upline.


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