Jul 31

Die DAGMAR-Formel ist ein Modell aus dem Bereich der Marktpsychologie und beruht auf dem Grundsatz, dass die unterschiedlichen Marketingmaßnahmen nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem auch kommunikative Ziele verfolgen müssen.

Demnach sollte jedes Werbemittel nach der Zielgruppenerreichung, der Zielgruppenaufnahme, dem Kundenverständnis, der Speicherung und dem damit vermittelten Gefühl, hinterfragt werden. Nur wenn sämtliche Punkte positiv beantwortet werden können, wird das Werbemittel oder das Marketingwerkzeug auch positiv auf den weiteren Erfolg des Produkts einwirken.

Ins Leben gerufen wurde die DAGMAR-Formel im Jahre 1967 von Russell H. Colley, einem amerikanischen Werbeforscher. Ihren Namen erhielt die DAGMAR-Formel vom Buch „Defining Advertising Goals for Measured Advertising Results“, welches Anfang der sechziger Jahre von Colley geschrieben veröffentlicht wurde.

Jul 27

Als Deckungsbeitrag/DB wird der Faktor bezeichnet, der im Rechnungswesen bei der Kosten- und Leistungsrechnung ermittelt wird. Er ist das Endergebnis des erzielten Erlöses minus der anfallenden Kosten. Der Deckungsbeitrag ist somit der Beitrag, der die Kosten abdeckt. Die Ermittlung dieses Deckungsbeitrages wird anhand einer Deckungsbeitragsrechnung für die Gesamtmenge, wie auch für das einzelne Produkt verwendet. D.h. bei der Herstellung eines Produktes, wird der Deckungsbeitrag auf die Gesamtmenge des Produktes erstellt und danach auf das einzelne Produkt an sich noch einmal berechnet. Die Formel hierfür ist simple und ergibt sich schon aus dem vorgehenden Text:

  • DB = E – vK
  • DB = Deckungsbeitrag
  • E = Erlös
  • vK = variable Kosten

Da die Produktion eines bestimmten Produktes oftmals nicht auf eine Stückzahl begrenzt werden kann, muss zur Ermittlung des Deckungsbeitrages eine Zeitspanne gewählt werden, die bei der Berechnung mit berücksichtigt wird. D.h., es wird berücksichtigt, wie viele Produkte in einer Zeit X produziert werden können.

Wenn es zu einem positiven Deckungsbeitrag in der Berechnung kommt, kann das Ergebnis zur Deckung der Kosten eingesetzt werden. Natürlich kann die spätere Deckung vom errechneten Ergebnis abweichen. Diese Abweichung wird dann dem Gewinn hinzugerechnet.

Sind zu viele variable Kosten angefallen, kann das Ergebnis auch negativ ausfallen. Somit ist kein Deckungsbeitrag vorhanden. In einem solchen Fall kommt es zu einem Verlustgeschäft.

Jul 25

Der Call-Back-Button ist ein Begriff aus dem Webdesign. Es handelt sich hierbei um ein Werkzeug, welches den raschen Kontakt zwischen dem Anbieter und dem Kunden ermöglichen soll. Der Call-Back-Button wird meist auf der Hauptwebsite eines Unternehmens fix integriert. In den meisten Fällen ist der Button in einer auffälligen Farbe und relativ groß zu finden, um ein Übersehen zu verhindern.

Durch das Betätigen des Call-Back-Buttons, wird der Kunde automatisch zu einem Eingabefeld weitergeleitet, in welchem er aufgefordert wird, die Kontakttelefonnummer einzutragen. Die Daten werden daraufhin vollautomatisch und auf direktem Wege in ein Callcenter beziehungsweise an den zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens weitergeleitet, der den Kunden daraufhin auf der angegebenen Rufnummer zurückrufen und beraten kann.

Jul 22

Als Cabbage-Letter bezeichnet man eine Mischform aus Brief und Prospekt oder Flyer. Es gibt unterschiedliche Arten von Cabbage-Lettern. So kann es sich zum Beispiel um ein Prospekt handeln, das wie ein Anschreiben gestaltet ist. Auch Briefe, die wie ein Prospekt illustriert sind, werden als Cabbage-Letter bezeichnet.

Das Ziel eines Cabbage-Letters ist es, durch das persönliche Anschreiben der Kunden zu verhindern, dass das Prospekt ungelesen weggeworfen wird. In Form eines illustrierten Briefes wird versucht, durch Farbenvielfalt und den Einsatz von Bilder hervorzustechen.

Die Cabbage-Letter sind in nahezu jeder Branche der heutigen Wirtschaft zu finden. Besonders häufig treten allerdings Versandhäuser oder Autohäuser mit dieser Art von Werbemittel an ihre potenziellen oder bestehenden Kunden heran.

Jul 17

Ein Makler ist eine Person, welche die Möglichkeit zu einem Vertragsabschluss oder auch den Vertragsabschluss selbst vermittelt. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), sowie auch das Handelsgesetzbuch (HGB) dient dabei als gesetzliche Grundlage.

Unterschieden wird im Allgemeinen zwischen unterschiedlichen Maklerbereichen gemäß des Tätigkeitsfeldes, also in Abhängigkeit der vermittelten Waren.


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